Nacht der Poesie 2015

Hallo meine Leseratten und Kunstliebhaber,
ich möchte euch an dieser Stelle (psst!) einen kleinen Tipp geben…
Lass euch am 06.November ab 18 Uhr in der Stadt- und Regionalbibliothek in Frankfurt (Oder) nieder. Denn dort wartet die Nacht der Poesie mit reichlich reimender und unreimender Worte auf. Ich freue mich, euch mit anderen Dichterskollegen begrüßen zu dürfen.
http://www.stadtbibliothek-frankfurt-oder.de/…/1445340442.p…

Kleine Parknacht

Die große Nacht, sie wird wieder ihre Schwingen hervorstecken zu einem lyrischen Gewand! Datum: Samstag, 22. August 2015, Zeit: 18 Uhr – 21.30 Uhr (Lese-(H)ecke 18.15 Uhr – 21.00 Uhr), Ort: Lennépark, Spielplatz hinter dem Brücktor, Parkzugang Promenadengasse. Ab 20:30 Uhr werde ich nächtliche Wortfunken streuen. Ich freue mich um jeden, der der Nacht zugetan ist.

VerzögÄrung

Der angekündigte neue Gedichteband „Als ich ein Fisch war“ ist in der Gärung. Um eine möglichst gute Reife und damit einen aromatischen Geschmack hervorzubringen, benötigt es noch ein wenig Zeit. Derzeit bin ich auf einer neuen Fährte des Druckes und Vertriebes. Ich möchte es dieses Mal etwas anders angehen, um noch nachhaltiger und auch umweltverträglich zu handeln. Ich bin auf eine Druckerei aufmerksam geworden, die diese Punkte unterstützt. Mehr demnächst.

Wir leben uns

In Zusammenarbeit mit Jonas Niemann ist dieses Video entstanden, in welchem ich mein Gedicht „Wir leben uns“ vertont habe. Es handelt vom Weg, dem Weg vom bzw. zum Ursprung des Geistes. Der Weg ist manchmal nicht so ganz klar, manchmal liegt er im Diffusen, welches es gilt, zu ergründen. Und verstehen kommt vom Verstand. All das gibt einen Vorgeschmack auf mein neues Gedichtband „Als ich ein Fisch war“, welches demnächst erscheinen wird. Seid nahe!

 

Gedichtband „Als ich ein Fisch war“

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„Wir sehen den Ursprung – als das Leben dem Meer entstieg. Die Zeit schrieb den Prozess. Das Leben wurde zum Wesen. Der Sinn verlangte den Kreislauf und der Mensch den Verstand. Das Bewusstsein war mächtig, die Moral ist verwaist. Der Glanz des rühmlichen Lichtes verführte zur Spaltung von Geist und von Seele, die unseren Ursprungssinn verblendete. Wir atmen Freiheit, doch fordert sie auch. Das Haus weilt auf rissigen Wänden – das Fundament bröckelt. Wer übt in Zeiten Verzicht, wer findet zur Wahrhaftigkeit, zur Erdung? Bricht die Welt mit dem Gesetz des Irdischen? Tiefer atmen! Das Meer kehrt zurück. Als ich ein Fisch war…“

Dies ist das Vorwort zum Band – so in etwa würde ich „Als ich ein Fisch war“ beschreiben – nicht mehr und nicht weniger. Der Veröffentlichungstermin wird Anfang Mai sein. Den genauen Zeitpunkt gebe ich an dieser Stelle noch bekannt.

Lyriknachmittag in Bad Freienwalde

Lyrikabende_2015_Bad_Freienwalde

Am 26.April ist es soweit. Mein erster lyrischer Versuch im Jahr 2015 rückt näher. „Versuch“ trifft es ganz gut. Ich stelle neue Gedichte aus meinem neuen Werk „Als ich ein Fisch war“ vor. Zudem wird es akustische, archaische Untermalungen geben, die sich thematisch dem Inhalt meiner Gedichte annähern, ohne sie jedoch diskret wiederzuspiegeln. Es ist ein Experiment, welches untersucht, wie sich diese beiden Kreaturen begegnen und wie sie sich in den Gesamtkontext einer Darstellung einfügen. Ich lade herzlichst zu diesem „Versuch“ ein.

Der Ritter auf der Runkelrübe

Es ist Zeit für ein weiteres Gedicht aus meinem letzten Gedichtband „Mottenrauch“, das aktuell nicht im Buchhandel zu haben ist. Ich geistere noch in Suche nach einem Verlag. Wer jedoch schon ein Exemplar haben möchte, der melde sich bei mir. Doch lest hier ein Gedicht… es heißt „Der Ritter auf der Runkelrübe“

Der Ritter auf der Runkelrübe

Ich stapfte durch den Rübsenacker
Und sah mich schon am Straucheln,
Da sprang ein Ritter teufelskühn
Und nannte mich Ignatius.

Er stieg auf seine Rübe,
Schoss und flog hinaus,
Der Rittmann raunte mächtig stolz,
Denn er flog auf Rübenholz.

Baldig streifte er die Sterne,
Fing das Licht aus naher Ferne,
Kam zurück aufs Rübenland
Und klopfte Sternenstaub aus seiner Hand.

Der Ritter gluckste und bekannte,
Dass nur seine Rübe brannte,
Er flöge mit Zunder in die Weiten,
Die nur die Sternenwesen zubereiten.

Ich sah geschwind sein letztes Licht,
Und weg war nun der Ritterswicht,
Er ließ mich nun allein im Dunkeln
Und mit den Runkelrüben munkeln.