Zephyr

Hier eine erste Kostprobe aus meinem neuen Gedichtband „Mottenrauch“…“Zephyr“ ist ein stürmisches, sehr dynamisches, fast schon wütendes Stück Lyrik, es rüttet.

 Zephyr
Sturm fängt Vögel,
Zerreißt dicke Luft,
Zankt sich mit Weiden,
Erde zermürbt,
Er furcht und er gräbt,
Er furcht und er bebt,
Kälte der Zecher,
Kälte und Zorn,
Schattenrisse schleifen die Straßen
Mit Wimmern und Pfeifen,
Schummer und Scheren,
Schlägt er um sich,
Krallt sich,
Schürft und kantet,
Windet sich ein,
Scheidet und schneidet,
Zischt und zerheult,
Zerreißt und zerbeult,
Schreit in das Meer,
Weit in die Tiefen,
Sie schreien nunmehr,
Als dass sie je schliefen.

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